TTC Paar beim Deutschlandpokal im Semifinale

eike_alex_deutschlandpokalBeim Deutschlandpokal der HGR II S in den Standardtänzen, quasi der Deutschen Meisterschaft dieser Klasse, konnten sich Eike Arndt und Alexandra-Friederike Bönig vom Tanz–Turnier–Club Oldenburg mit einer hervorragenden Leistung im Semifinale platzieren. In den vergangenen Wochen hatte das Paar, das erst im Oktober in die höchste deutsche Klasse aufgestiegen ist, einen wahren Trainingsmarathon absolviert und jeden Tag trainiert, um beim Deutschlandpokal vorne mitzutanzen.

Nach drei Stunden Fahrtzeit, die Alex dazu benutzte, die erst am Vortag gelieferten Straßsteine auf ihr Kleid zu nähen, kamen die Beiden rechtzeitig vor Turnierbeginn um 19.00 Uhr in Düsseldorf an. 22 Paare aus dem gesamten Bundesgebiet konnte der gastgebender Boston Club am Start begrüßen. Angefeuert von den mitgereisten Schlachtenbummlern hatte das Oldenburger Paar keine Probleme, sich über die Vorrunde und eine Zwischenrunde für das Semifinale zu qualifizieren. Trotz einer guten Leistung im Semifinale, nur beim Slowfoxtrott unterlief ihnen vor den Augen von drei Wertungsrichtern ein kleiner „Patzer“, den sie aber in den nächste Minute mit einer fehlerfreien Leistung der gleichen Figur sofort wieder ausbügeln konnten, verpassten sie am Ende mit nur einem fehlenden Kreuz ganz knapp das Finale. Im Gesamtergebnis konnten sie sich über den geteilten 7./8. Platz freuen und waren damit nach Thorsten Strauß und Sabine Jacob von der TSG Creativ Norderstedt das zweitbeste norddeutsche Paar. Sieger des Deutschlandpokals wurden Andreas Lippok und Karin-Eva Seitz vom TC Royal Oberhausen vor Fabian Wendt und Anne Steinmann vom TC Spree-Athen Berlin.

In Norderstedt konnten sich Carsten und Ilona Schlalos über einen dritten Platz und damit eine weitere Platzierung für den Aufstieg freuen. Bei den Turnieren um den Adventspokal der TSG Creativ Norderstedt ließen sie in einem starken Feld der Sen I A Klasse fünf Paare hinter sich und mussten sich nur dem Hamburger Landesmeistern Ingo Grabowski und Maren Klemm und den vierten der Hamburger Meisterschaft, Ingo Carstens und Sandra Schneider geschlagen geben. „Ingo Carstens hat einfach mehr trainiert“ so Carsten Schlalos, „den Platz gönnen wir ihm“. „Umso schöner, dass wir die Viertplatzierten, Holger Sehlke und Silke Hoffmann vom Team Altenholz, deutlich hinter uns lassen konnten, die nicht nur uns schon beim Eintanzen beeindruckt haben.