TTC Paare bei den großen Osterturnieren erfolgreich

Sie gehören für Tänzer zu Ostern einfach dazu, die beiden großen Turnierveranstaltungen „Blaues Band der Spree“ in Berlin und „Die Ostsee tanzt“ in Heiligenhafen.

So war es auch bei den Paaren des Tanz-Turnier-Clubs Oldenburg; vier Paare waren in Berlin mit dabei und zwei in Heiligenhafen, wobei Dieter und Insa Felgendreher sich in der Sen D Latein Klasse zunächst sogar für beide Veranstaltungen gemeldet hatten, ihre Meldung für Berlin aber kurzfristig absagten und lieber in Heiligenhafen blieben, als sie feststellten, dass auch dort die Starterzahlen spannende Turniere erwarten ließen.

Damit hatten sie die richtige Entscheidung getroffen, das wurde den Beiden schnell klar. Gleich drei Mal konnten sie in an diesem Wochenende in der Sen D I und II Latein Klasse den Ostseepokal gewinnen, ein Mal belegten sie den zweiten Platz. Damit konnten sie sich 30 Aufstiegspunkte und vier Platzierungen sichern. Einen weiteren Erfolg konnte das Paar am Samstag in der Sen II A Standard mit der Finalteilnahme und dem sechsten Platz im Ergebnis für sich verbuchen. Der Sonntag gestaltete sich dann besonders anstrengend,  gingen sie doch direkt nach zwei Lateinturnieren in den Standardtänzen an den Start. Trotz der knappen Zeit für den Kleiderwechsel und die kurzfristige Umstellung von Latein auf Standard meisterten sie aber auch diese Herausforderung und belegten einen guten neunten Platz.

Ebenfalls über den Sieg und den Ostseepokal freuen konnten sich am Karfreitag in der Sen I S Standard Klasse, der höchsten deutschen Tanzsportklasse, Ulli Parchert und Constanze Schumann, die mit einer tollen Leistung die starke Konkurrenz aus Lüneburg auf den zweiten Platz verwiesen und damit einmal mehr den Beweis antraten, dass sie zu Recht zum niedersächsischen Landeskader gehören.

Als ersten TTC Paar in Berlin gingen am Karfreitag Max Zimmermann und Mirabelle Siering an den Start. In ihrem ersten Turnier nach ihrem Aufstieg in die HGR B Standard sicherten sie sich einen guten Mittelplatz und damit die ersten zwanzig Aufstiegspunkte. Ebenfalls zwanzig Aufstiegspunkte in der Sen II C Standard ertanzten sich Thomas und Heike Schenkel mit ihrem dreizehnten bis siebzehnten Platz in einem Starterfeld von 38 Paaren.

Thomas Löw und Anne Lenz kamen als Teilnehmer des WDSF International Open A/S Standardturniers leider nicht über die Vorrunde hinaus. Besser lief es für das Paar am Samstag, wo sie sich in der HGR A Standard für die Abendveranstaltung qualifizieren konnten und sich mit einem hervorragenden Platz im Mittelfeld ebenfalls zwanzig Aufstiegspunkte sicherten.

Zum ersten Mal an diesem Wochenende in Berlin auf der Fläche waren am Samstag  Christoph Krüder und Ewgenija Genschel beim WDSF Open Sen I Standard Turnier, in dem sie sich in einem internationalen Starterfeld eine Platzierung im Mittelfeld ertanzen konnten. Am Sonntag erreichten die Beiden, obwohl sie zwischenzeitlich von ihren Vereinskameraden „allein gelassen“ worden waren und damit ohne Unterstützung vom Rand der Fläche auskommen mussten, in der Sen I A Klasse dann den Anschlussplatz an die erste Zwischenrunde und am Montag den Anschlussplatz ans Finale.

Nicht nur die Ergebnisse, auch die Stimmung bei den Turnieren war wieder super. Nicht nur dass sich alle Oldenburger Paare gegenseitig unterstützen und das galt auch für die in Berlin gestarteten Paare der anderen Oldenburger Tanzsportvereine, sondern jeder der Lust und Zeit hatte, war auch gern gesehen beim „Dancers Diner“ im Restaurant „Opera Italia“, dass Christoph Krüder seit 5 Jahren jedes Mal für den Samstag organisiert.