Trainerwechsel im Breitensport

Dirk Niebuhr beendet seine langjährige Trainertätigkeit im TTC

Vor einiger Zeit schon ging für die Breitensportler der Mittwochsgruppen gewissermaßen eine „Ära“ zu Ende. Bereits seit ihrer Gründung im Jahr 2002 wurden die beiden Gruppen  von Silke Sandomir-Dittrich und Dirk Niebuhr trainiert. In dieser Zeit haben viele Paare in den Gruppen getanzt, es gab viele Wechsel, aber auch etliche Paare, die ihren Gruppen über all die Jahre treu geblieben sind, so wie auch das Trainergespann den Gruppen treu bleib.

Diese Ära ist nun zu Ende gegangen und die Breitensportler werden sich in Zukunft an ein „neues“ Gesicht an der Seite von Silke gewöhnen müssen. Mit Andreas Siemer hat der Tanz-Turnier-Club einen Trainer für die beiden Gruppen gewonnen, der schon über viele Jahre Erfahrung in anderen Tanzsportvereinen gesammelt hat. Zudem sind Silke und Andreas als Trainergespann bereits eingespielt, trainieren die Beiden doch schon seit mehr als zwei Jahre eine Breitensportgruppe in Ganderkesee.

Den Tänzern im TTC ist Andreas längst vertraut, den Breitensportlern nicht zuletzt als Vertretung an Terminen, die Dirk Niebuhr nicht wahrnehmen konnte, aber auch als langjähriger Tanzpartner von Silke. Von daher verlief die Übernahme reibungslos und Trainer wie Tänzer freuen sich über die am Mittwoch gut besuchten Breitensportgruppen.

Der TTC bedankte sich beim Abschied von  Dirk mit einer besonderen Überraschung. Vom Vorstand bekam er ein T-Shirt mit der Aufschrift „Trainer aus Leidenschaft“ überreicht, denn diese Leidenschaft konnte er all die Jahre den Paaren vermitteln. Bestimmt wird er sich seiner neuen Aufgabe , dem Familienleben und seiner neugeborenen Tochter mit genau so viel Leidenschaft widmen.

(Sike Sandomir-Dittrich, Petra Dolch)

 

Stimmungsvolle Weihnachtsfeier mit zahlreichen Ehrungen

Am dritten Advent  war es wieder soweit. Unser erster Vorsitzender, Carsten Schlalos, hatte alle Mitglieder zur traditionellen Weihnachtsfeier in die Aula der Oberschule eingeladen, um bei leckerem Kuchen, selbstgebackenen Keksen und natürlich auch dem einen oder anderen Gläschen Glühwein gemeinsam ein paar schöne Stunden zu verbringen und natürlich auch zu tanzen. All  jene, die dieser Einladung gefolgt waren, wurden bei ihrer Ankunft von weihnachtlichen Klängen, ausgesucht von Dirk Volkmann, und einer von den Breitensportlern der Freitagsgruppe festlich geschmückten  Aula  empfangen. Diese zeigten sich auch verantwortlich für das überaus leckere und vielseitige Buffet.

Bevor es zum gemütlichen Teil überging, nutzte unser 1. Vorsitzender aber auch dieses Mal wieder die Gelegenheit, erfolgreiche und verdiente Vereinsmitglieder zu ehren.  So wurden Sven Hoffmann und Sandra Noll sowie Dr. Werner Runde und  Dr. Heike Piccard zum Gewinn ihrer Landesvizemeistertitels beglückwünscht und Thomas Löw und Anne Lenz  zum Gewinn der Gebietsmeisterschaft Nord und der Landesmeisterschaft.

Als Anerkennung ihrer Leistungen erhielten die Paare mit Namen gravierte Schuhbürsten für weiterhin guten Grip auf dem Parkett. Auch die „gute Seele“ des Vereins durfte bei den Ehrungen natürlich nicht fehlen. Ein ganz dickes Dankeschön ging wieder an Imka Arndt, ohne deren tatkräftige Unterstützung unseren Veranstaltungen etwas fehlen würde.

ehrung

Besonders geehrt wurden in diesem Jahr Eckhard und Marianne Lipskoch, die den Verein nach über 35 Jahren zum Jahresende verlassen werden. Beide sind erstmalig 1983 für den TTC in der Sen D Klasse an den Start gegangen und haben sich im Laufe ihrer Tanzportkarriere, die sie kometengleich bis in die Sen S Klasse geführt hat, zahlreiche Landes-und Bezirksmeistertitel ertanzt. Für diese sportliche Entwicklung und ihr Engagement im Verein, das unser 1. Vorsitzender in seiner Laudatio würdigte, erhielt das Paar eine Ehrenurkunde zur Erinnerung und einen Blumenstrauß.

Nach diesem „offiziellen“ Teil wurde fleißig weiter getanzt, Punsch getrunken und geplaudert. Ein entspannter Ausklang für diesen Sonntag.

(Petra Dolch, Mirabelle Siering)

Max und Mirabelle Sieger des 34. Bremer Adventpokals

Bereits am zweiten Adventssonntag konnten Max Zimmermann und Mirabelle Siering in der HGR C Standard den 34. Adventpokal des TC Gold und Silber Bremen gewinnen.  Trotz des anfänglich sehr glatten Bodens und auch einigen Ausrutschern durften sich die Beiden am Ende über vier klar gewonnene Tänze freuen. Einen nicht unerheblichen Anteil daran hatte sicherlich auch die Unterstützung des Publikums an beiden Seiten der Fläche, aber auch der anderen Paare, die Max und Mirabelle angefeuert und für sie geklatscht haben. Den zweiten Platz belegten Markus Dietsmannberger und Danielea Töbelmann vom Club Cér20161203_150734onne im ETV Hamburg. Platz drei ertanzten sich Lennart Heide / Nicole Schierholz vom Grün-Gold-Club Bremen.

„Das ist ein toller Jahresabschluss für uns“, so Mirabelle, „vor allem weil wir in den letzten beiden Turnieren so knapp den ersten Platz verpasst haben“.

Zwei Vize-Landesmeisterschaftstitel für TTC-Paare in Gifhorn

Bei den am vom TSC Gifhorn ausgerichteten Landesmeisterschaften der Sen II konnten sich gleich zwei TTC Paare über den Vizemeistertitel freuen. Der herbstlich geschmückte und mit 300 Gästen voll besetzte Bürgerschützensaal bot den Paaren einen schönen Rahmen für ihre Meisterschaft. In der Sen II B waren insgesamt 13 Paare am Start, darunter auch Sven Hoffmann und Sandra Noll, die nach einer längeren Sommerpause noch zwei Wochen vor der Landesmeisterschaft zur Vorbereitung und zum Punktesammeln am Holstenpokal Turnier in Lübeck teilgenommen hatten und dort an den zwei Tagen insgesamt 19 Punkte holen konnten. Damit waren die Beiden schon sehr zufrieden, auch wenn noch nicht alles rund gelaufen war.

Für die Landesmeisterschaft hatten sie ein klares Ziel vor Augen und das war möglichst weit vorn zu liegen oder besser noch zu gewinnen und möglichst viele Punkte für den Aufstieg zu sammeln. Hatten sie doch die nötigen Platzierungen schon lange erreicht und waren nur wegen der noch fehlenden 18 Punkte noch nicht aufgestiegen. Bereits in der Vorrunde konnten Sven und Sandra sich klar positionieren. 20161015_175514In der Zwischenrunde gelang es ihnen sogar, sich noch zu steigern, so dass sie sich klar für das Finale qualifizierten. Am Ende reichte es zwar nicht ganz für den Sieg, die Braunschweiger Olaf und Sandra Küster wurden die neuen Landesmeister und Sven und Sandra konnten sich über den Gewinn des Vizemeistertitels freuen. Mit diesem Ergebnis sind sie ihrem Ziel, den Aufstieg in die A Klasse ein ganzes Stück näher gekommen.

Ebenfalls als Vizemeister konnten Dr. Werner Runde und Dr. Heike Piccard das Turnier der Sen II A beenden. Sie mussten sich nur Michael Seidel und Yvonne Burgdorf von der Dance Company Braunschweig geschlagen geben. Dieter und Insa Felgendreher erreichten einen geteilten 10 – 12. Platz.

In der Sen II C ertanzten sich Thomas und Heike Schenkel einen geteilten  8./9. Platz.

Max und Mirabelle gewinnen Sibermedaille beim Odeon Pokal Turnier

Begleitet von Eike und Nadine hatten sich Max Zimmermann und Mirabelle Siering  am Sonntag, dem 23.10.16, auf den Weg nach Hannover gemacht, um beim TC Odeon das traditionelle Pokalturnier zu tanzen. Leicht irritiert von den unterschiedlichen Angaben zur Startzeit der HGR C Standard auf der Veranstalter- und der DTV-Seite hatten sie sich entschlossen, auf jeden Fall so rechtzeitig am Turnierort zu sein, dass auch der frühere Beginn, in diesem Fall 13.00 Uhr, kein Problem werden würde. Gleich bei der Ankunft erfuhren sie, dass die frühere Startzeit den Paaren per Mail mitgeteilt worden wäre. Eine Mail, die Max und Mirabelle allerdings nicht erreicht hatte. Das sollte aber nicht die einzige „Panne“ bleiben. Mit der Startnummer 73 (obwohl im Programmheft mit Startnummer 75 angekündigt) gingen die Beiden zum ersten Tanz der Vorrunde auf die Fläche und stellten schnell fest, dass der Boden sehr stumpf war. Trotzdem durchliefen sie die Vorrunde souverän und qualifizierten sich problemlos für das Finale.

Das Finale startete mit einem Langsamen Walzer, der viel zu langsam für eine C Klasse war. Trotzdem gelang es ihnen, die Musik optimal umzusetzen und den Tanz für sich zu entscheiden. Das erfuhren sie wegen der verdeckten Wertung aber erst später. Genau wie die Ergebnisse der übrigen Tänze. Erst nach einer gefühlten Ewigkeit waren die Wertungsrichterzettel ausgezählt, so dass die Beiden schon witzelten, es könne einen Zusammenhang mit der falsch ausgegebenen Startnummer geben. Dann war es aber endlich doch geschafft und es stellte sich heraus, dass sowohl Max und Mirabelle als auch das Paar Antonio Ungefug und Jessica Keberlein vom 1. TSZ im Turn-Klubb zu Hannover je zwei Tänze gewonnen hatten und in je zwei Tänze auf Platz zwei gewertet worden waren.
Das Skating System brachte letztendlich die Entscheidung zugunsten des Hannoveraner Paares, die bei gleicher Anzahl der Einsen drei Zweien mehr hatten als die Oldenburger. Für Max und Mirabelle bedeutete das einen sehr guten zweiten Platz.

„Dieser zweite Platz ist auch der Verdienst von Eike“, so Mirabelle. „Wir sind ihm sehr dankbar für seine Unterstützung“.

Drei Oldenburger Tanzsportvereine gemeinsam beim Kramermarktsumzug

Bei schönstem Wetter trafen sich am Samstag, dem 1.Oktober,  zahlreiche  Mitglieder der drei Oldenburger Tanzsportvereine TTC, TCH und TSA Creativ im GVO  in der Roonstraße, um am diesjährigen Kramermarktsumzug  teilzunehmen.  Schon beim Versammeln wurde viel gelacht. Um 13.45 Uhr ging es dann endlich los.

Angeführt von dem schon am Freitag von vielen fleißigen Händen aufwendig in den Vereinsfarben geschmückten LKW, der wie auch schon in den vergangenen Jahren von Andreas Siemer besorgt und von seinem Vater gesteuert wurde (ein herzliches Dankeschön dafür!),  zeigten die Standardpaare des  TTC und TCH und die Lateinpaare des GVO einen bunten Querschnitt aus ihren Choreographien und Dirk Volkmann  und seine Partnerin begeisterten mit ihrer Darbietung der alten Tänze aus den „wilden“  20er Jahren. Alle hatten viel Spaß, auch die „Nichttänzer“ dieses Tages, die für die Sicherheit am LKW verantwortlich waren, Bonbons, Flyer  und Luftballons an die Zuschauer an der Straße verteilten oder für die Musik und die Moderation sorgten.

Die Zuschauer am Straßenrand sparten dann auch nicht mit Beifall und nicht wenige deckten sich mit den Flyern zum Winterball ein.  Fazit aller Teilnehmer war auch diesem Jahr wieder: „Es hat viel Spaß gemacht, auch im nächsten Jahr sollten wir wieder dabei sein“.

Bei allen, die in diesem Jahr nicht dabei sein konnten, wecken die Fotos vielleicht Lust auf eine Teilnahme im kommenden Jahr.

Max Zimmermann und Mirabelle Siering auf Platz 2 beim Norderstedter Hauptgruppentag

Es grenzt schon fast an ein kleines Wunder, diese tolle Platzierung von Max und Mirabelle in der HGR C am Samstag, dem 08.10., beim Hauptgruppentag in Norderstedt, wenn man hört, was schon vor dem Turnier alles schief gelaufen ist.

Zusammen mit Eike und Nadine hatten die Beiden sich bereits früh am Morgen auf den Weg nach Hamburg gemacht, wussten sie doch, dass es auf der A7 einen Stau gab, den man besser umfahren sollte. Mit diesem Gedanken waren sie aber nicht allein, so dass sie auch auf der Ausweichstrecke um 11.25 Uhr immer noch im Stau standen. Das Turnier sollte um 12.10 Uhr beginnen, so dass schon der Gedanke aufkam, ob überhaupt noch die Möglichkeit gegeben sein würde, sich aufzuwärmen. Das sollte aber nicht die letzte „Katastrophe“ bleiben. Noch im Stau fiel Max auf, dass er sein Turnierhemd samt Weste zu Hause vergessen hatte. Eike hatte zur Beruhigung aber gleich eine Episode aus seiner eigenen aktiven Zeit zur Hand, wo er mit geliehenem Outfit das Turnier sogar gewonnen hatte.

Bei der Ankunft am Turnierort hatte ihre Startklasse deutlich Verspätung, so dass noch ausreichend Zeit blieb, sich von einem bekannten Paar ein Hemd für Max zu leihen und sich unter den strengen Augen von Eike aufzuwärmen.

Erst einmal auf der Fläche legte sich die Unruhe der Beiden wegen der vorangegangenen Ereignisse aber schnell und sie zeigten eine überzeugende Leistung, mit der sie sich in der  Vorrunde den zweiten Platz ertanzten und sich problemlos für das Finale qualifizierten. Dort versuchten sie mit neu erwachtem  Selbstbewusstsein den Angriff auf Platz eins. Dass das am Ende knapp gescheitert ist, war allerdings kein erneute „Katastrophe“. Hatten sie doch mit dem zweiten Platz eine wichtige Platzierung und viele Punkte für den zum Jahresende geplanten Aufstieg in die HGR B gesammelt.