Zwei Vize-Landesmeisterschaftstitel für TTC-Paare in Gifhorn

Bei den am vom TSC Gifhorn ausgerichteten Landesmeisterschaften der Sen II konnten sich gleich zwei TTC Paare über den Vizemeistertitel freuen. Der herbstlich geschmückte und mit 300 Gästen voll besetzte Bürgerschützensaal bot den Paaren einen schönen Rahmen für ihre Meisterschaft. In der Sen II B waren insgesamt 13 Paare am Start, darunter auch Sven Hoffmann und Sandra Noll, die nach einer längeren Sommerpause noch zwei Wochen vor der Landesmeisterschaft zur Vorbereitung und zum Punktesammeln am Holstenpokal Turnier in Lübeck teilgenommen hatten und dort an den zwei Tagen insgesamt 19 Punkte holen konnten. Damit waren die Beiden schon sehr zufrieden, auch wenn noch nicht alles rund gelaufen war.

Für die Landesmeisterschaft hatten sie ein klares Ziel vor Augen und das war möglichst weit vorn zu liegen oder besser noch zu gewinnen und möglichst viele Punkte für den Aufstieg zu sammeln. Hatten sie doch die nötigen Platzierungen schon lange erreicht und waren nur wegen der noch fehlenden 18 Punkte noch nicht aufgestiegen. Bereits in der Vorrunde konnten Sven und Sandra sich klar positionieren. 20161015_175514In der Zwischenrunde gelang es ihnen sogar, sich noch zu steigern, so dass sie sich klar für das Finale qualifizierten. Am Ende reichte es zwar nicht ganz für den Sieg, die Braunschweiger Olaf und Sandra Küster wurden die neuen Landesmeister und Sven und Sandra konnten sich über den Gewinn des Vizemeistertitels freuen. Mit diesem Ergebnis sind sie ihrem Ziel, den Aufstieg in die A Klasse ein ganzes Stück näher gekommen.

Ebenfalls als Vizemeister konnten Dr. Werner Runde und Dr. Heike Piccard das Turnier der Sen II A beenden. Sie mussten sich nur Michael Seidel und Yvonne Burgdorf von der Dance Company Braunschweig geschlagen geben. Dieter und Insa Felgendreher erreichten einen geteilten 10 – 12. Platz.

In der Sen II C ertanzten sich Thomas und Heike Schenkel einen geteilten  8./9. Platz.

Max und Mirabelle gewinnen Sibermedaille beim Odeon Pokal Turnier

Begleitet von Eike und Nadine hatten sich Max Zimmermann und Mirabelle Siering  am Sonntag, dem 23.10.16, auf den Weg nach Hannover gemacht, um beim TC Odeon das traditionelle Pokalturnier zu tanzen. Leicht irritiert von den unterschiedlichen Angaben zur Startzeit der HGR C Standard auf der Veranstalter- und der DTV-Seite hatten sie sich entschlossen, auf jeden Fall so rechtzeitig am Turnierort zu sein, dass auch der frühere Beginn, in diesem Fall 13.00 Uhr, kein Problem werden würde. Gleich bei der Ankunft erfuhren sie, dass die frühere Startzeit den Paaren per Mail mitgeteilt worden wäre. Eine Mail, die Max und Mirabelle allerdings nicht erreicht hatte. Das sollte aber nicht die einzige „Panne“ bleiben. Mit der Startnummer 73 (obwohl im Programmheft mit Startnummer 75 angekündigt) gingen die Beiden zum ersten Tanz der Vorrunde auf die Fläche und stellten schnell fest, dass der Boden sehr stumpf war. Trotzdem durchliefen sie die Vorrunde souverän und qualifizierten sich problemlos für das Finale.

Das Finale startete mit einem Langsamen Walzer, der viel zu langsam für eine C Klasse war. Trotzdem gelang es ihnen, die Musik optimal umzusetzen und den Tanz für sich zu entscheiden. Das erfuhren sie wegen der verdeckten Wertung aber erst später. Genau wie die Ergebnisse der übrigen Tänze. Erst nach einer gefühlten Ewigkeit waren die Wertungsrichterzettel ausgezählt, so dass die Beiden schon witzelten, es könne einen Zusammenhang mit der falsch ausgegebenen Startnummer geben. Dann war es aber endlich doch geschafft und es stellte sich heraus, dass sowohl Max und Mirabelle als auch das Paar Antonio Ungefug und Jessica Keberlein vom 1. TSZ im Turn-Klubb zu Hannover je zwei Tänze gewonnen hatten und in je zwei Tänze auf Platz zwei gewertet worden waren.
Das Skating System brachte letztendlich die Entscheidung zugunsten des Hannoveraner Paares, die bei gleicher Anzahl der Einsen drei Zweien mehr hatten als die Oldenburger. Für Max und Mirabelle bedeutete das einen sehr guten zweiten Platz.

„Dieser zweite Platz ist auch der Verdienst von Eike“, so Mirabelle. „Wir sind ihm sehr dankbar für seine Unterstützung“.

Drei Oldenburger Tanzsportvereine gemeinsam beim Kramermarktsumzug

Bei schönstem Wetter trafen sich am Samstag, dem 1.Oktober,  zahlreiche  Mitglieder der drei Oldenburger Tanzsportvereine TTC, TCH und TSA Creativ im GVO  in der Roonstraße, um am diesjährigen Kramermarktsumzug  teilzunehmen.  Schon beim Versammeln wurde viel gelacht. Um 13.45 Uhr ging es dann endlich los.

Angeführt von dem schon am Freitag von vielen fleißigen Händen aufwendig in den Vereinsfarben geschmückten LKW, der wie auch schon in den vergangenen Jahren von Andreas Siemer besorgt und von seinem Vater gesteuert wurde (ein herzliches Dankeschön dafür!),  zeigten die Standardpaare des  TTC und TCH und die Lateinpaare des GVO einen bunten Querschnitt aus ihren Choreographien und Dirk Volkmann  und seine Partnerin begeisterten mit ihrer Darbietung der alten Tänze aus den „wilden“  20er Jahren. Alle hatten viel Spaß, auch die „Nichttänzer“ dieses Tages, die für die Sicherheit am LKW verantwortlich waren, Bonbons, Flyer  und Luftballons an die Zuschauer an der Straße verteilten oder für die Musik und die Moderation sorgten.

Die Zuschauer am Straßenrand sparten dann auch nicht mit Beifall und nicht wenige deckten sich mit den Flyern zum Winterball ein.  Fazit aller Teilnehmer war auch diesem Jahr wieder: „Es hat viel Spaß gemacht, auch im nächsten Jahr sollten wir wieder dabei sein“.

Bei allen, die in diesem Jahr nicht dabei sein konnten, wecken die Fotos vielleicht Lust auf eine Teilnahme im kommenden Jahr.

Max Zimmermann und Mirabelle Siering auf Platz 2 beim Norderstedter Hauptgruppentag

Es grenzt schon fast an ein kleines Wunder, diese tolle Platzierung von Max und Mirabelle in der HGR C am Samstag, dem 08.10., beim Hauptgruppentag in Norderstedt, wenn man hört, was schon vor dem Turnier alles schief gelaufen ist.

Zusammen mit Eike und Nadine hatten die Beiden sich bereits früh am Morgen auf den Weg nach Hamburg gemacht, wussten sie doch, dass es auf der A7 einen Stau gab, den man besser umfahren sollte. Mit diesem Gedanken waren sie aber nicht allein, so dass sie auch auf der Ausweichstrecke um 11.25 Uhr immer noch im Stau standen. Das Turnier sollte um 12.10 Uhr beginnen, so dass schon der Gedanke aufkam, ob überhaupt noch die Möglichkeit gegeben sein würde, sich aufzuwärmen. Das sollte aber nicht die letzte „Katastrophe“ bleiben. Noch im Stau fiel Max auf, dass er sein Turnierhemd samt Weste zu Hause vergessen hatte. Eike hatte zur Beruhigung aber gleich eine Episode aus seiner eigenen aktiven Zeit zur Hand, wo er mit geliehenem Outfit das Turnier sogar gewonnen hatte.

Bei der Ankunft am Turnierort hatte ihre Startklasse deutlich Verspätung, so dass noch ausreichend Zeit blieb, sich von einem bekannten Paar ein Hemd für Max zu leihen und sich unter den strengen Augen von Eike aufzuwärmen.

Erst einmal auf der Fläche legte sich die Unruhe der Beiden wegen der vorangegangenen Ereignisse aber schnell und sie zeigten eine überzeugende Leistung, mit der sie sich in der  Vorrunde den zweiten Platz ertanzten und sich problemlos für das Finale qualifizierten. Dort versuchten sie mit neu erwachtem  Selbstbewusstsein den Angriff auf Platz eins. Dass das am Ende knapp gescheitert ist, war allerdings kein erneute „Katastrophe“. Hatten sie doch mit dem zweiten Platz eine wichtige Platzierung und viele Punkte für den zum Jahresende geplanten Aufstieg in die HGR B gesammelt.

Thomas Löw und Anne Lenz neue Landesmeister der Hgr II A

Obwohl die Vorzeichen nicht eben günstig waren, die A 7 bei Hamburg war wegen Brückensprengungen komplett gesperrt und beide waren krankheitsbedingt noch   geschwächt, konnten Thomas Löw und Anne Lenz vom Tanz-Turnier-Club Oldenburg am vergangenen Samstag bei den gemeinsamen Landesmeisterschaften der norddeutschen Bundesländer in der Hgr II A Klasse einen triumphalen Gesamtsieg feiern.

Zusammen mit ihren Vereinskameraden Christoph Krüder und Ewgenija Genschel hatte sich das Paar am Turniertag bereits frühzeitig auf einer Ausweichroute auf den Weg nach Norderstedt gemacht, um rechtzeitig an den Start gehen zu können. Diese Taktik erwies sich als die Richtige, die vier waren pünktlich vor Ort. Andere Paare hatten nicht so viel Glück  und verpassten die Meisterschaften.

Empfangen von einer tollen Stimmung und super Musik, hatten die Paare schon beim Eintanzen im Clubhaus der TSG Creativ  Norderstedt viel Spaß und gingen danach hochmotiviert in das Turnier, um ihren jeweiligen Landesmeister zu ermitteln. Insgesamt waren in diesem Jahr 15 Paare am Start. Niedersachsen war mit 6 Paaren vertreten, Hamburg mit 4, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern mit jeweils 2 und Bremen mit einem Paar.

hgriia_lm_loew-lenzFür Thomas und Anne, die erst am Dienstag vor der Meisterschaft wieder mit dem Training begonnen hatten, lief von Anfang an alles optimal. Schon in der Vorrunde holten sie sich alle 25 möglichen Kreuze und qualifizierten sich problemlos für die Zwischenrunde. Für Christoph Krüder und Ewgenija Genschel war die Meisterschaft leider nach der Vorrunde zu Ende, die beiden erreichten in der Gesamtwertung einen geteilten 11./12. Platz. Thomas Löw und Anne Lenz konnten auch in der Zwischenrunde wieder alle 25 Kreuze erringen und sich damit die Finalteilnahme sichern. Im Finale gelang es ihnen, schon den ersten Tanz, den langsamen Walzer, für sich zu entscheiden. Obwohl die Musik in allen drei Runden eher 2 als 1 ½ Minuten gespielt wurde, reichte die Kondition der beiden aus, um auch noch den Wiener Walzer und den Quickstep zu gewinnen. Im Tango und im Slow Fox verfehlten sie den Sieg nur knapp und belegten den zweiten Platz. lm_hgriiaAm Ende war ihnen der Sieg aber nicht mehr zu nehmen. Vor Dennis Ciomber und Julia von Brühl vom Grün-Gold-Club Bremen, den neuen Bremer Landesmeistern, und Dirk Reinke und Serena Tansil vom Club Céronne im ETV Hamburg, den neuen Hamburger Landesmeistern, wurden sie Gesamtsieger der diesjährigen gemeinsamen Landesmeisterschaften und neue niedersächsische Meister.

img_2903Anne konnte es erst gar nicht glauben und war dann auch ganz überrascht, als sie und Thomas gefragt wurden, ob sie als Gesamtsieger Lust hätten, das nachfolgende Turnier der S-Klasse mitzutanzen. Obwohl sie
doch schon ziemlich „aus der Puste waren“, wollten sie sich diese Chance nicht entgehen lassen. Der verdiente Lohn für diese Entscheidung war der Gewinn der niedersächsischen Bronzemedaille in dieser Klasse.

Weitere Ergebnisse unter

www.creativ-news.de/tsg-creativ/ergebnisse/glm_2016/lm_hgr2astd/index.htm

Max und Mirabelle in der Endrunde der 7. Aller-Weser-Trophy

Am 27. und 28. August fand in Verden an der Aller bereits zum 7. Mal die Aller-Weser-Trophy statt, eine Kooperationsveranstaltung des TTK Grün-Weiss Vegesack und der TSG Ars Nova Verden mit jeweils vier Turnieren in der HGR D-B Latein und der HGR D und C Standard sowie jeweils einem Turnier in der HGR A Latein und der Sen I A Latein.

Der TTC war bei dieser Turnierveranstaltung nicht nur in der Turnierleitung vertreten – Johannes Rudolph unterstütze die Veranstalter als Beisitzer – sondern mit Max Zimmermann und Mirabelle Siering auch aktiv. Leider konnten die Beiden wegen eines Auslandaufenthalts, der erst am Freitag zu Ende ging, nur am Sonntag an den Start gehen, nutzen aber den Samstag, um noch einmal fleißig zu trainieren.

Sonntag nutzen sie dafür aber die Chance in der HGR C Standard gleich zwei Turniere zu tanzen. Schon am Vormittag wurden die Paare in der Aller-Weser Halle mit guter 20160828_161404-1Stimmung empfangen, auch wenn die sommerlichen Temperaturen für Wärme und schlechte Luft sorgten, was es nicht unbedingt leichter machte, zu voller Leistungsfähigkeit zu finden. Vielleicht auch der Grund dafür, dass sich Max und Mirabelle in ihrem ersten Turnier mit dem 8. Platz von 11 Paaren zufrieden geben mussten. Verstanden haben sie diese Wertung jedoch nicht. Am Sonntagnachmittag setzten sie dann noch einmal alles auf eine Karte und konnten sich mit einer tollen Leistung für das Finale qualifizieren. Zwar konnten sie den 5. Platz aus der Vorrunde nicht halten, freuten sich am Ende aber auch über den 6. Platz von 12 Paaren.